Produkte für Patientensicherheit

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  • Anbruchetiketten zur Dokumentation nach KRINKO:


    Wann geöffnet? Bis wann verwendbar?


    Selbstklebende Dokumentation - schnell und effektiv.

Mehr als nur eine Empfehlung!

Im September 2016 hat die Kommission für Kranken­haushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) ihre Empfehlungen zur Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens aktualisiert und präzisiert. Dabei hat sie sich sowohl zur Handwaschpräparaten als auch zu Handdesinfektionsmitteln (HDM) geäußert, insbesondere auch zur Nutzung aus Spendern. Die Nutzung mobiler oder stationärer Spender ist empfohlen. Dabei darf keinerlei mikrobiologische Gefährdung von den Spendern ausgehen. Die Spender müssen so zu betreiben sein, dass eine mikrobielle Kontamination des Pumpenkopfes problemlos vermieden wird. Es sind Einmalgebinde empfohlen. Es wird ein Spender je Intensivbett empfohlen, im Nichtintensivbereich einer je zwei Patientenbetten.

Aus Kapitel 11 ist zu zitieren: "Das Anbruchsdatum eines Gebindes muss für HDM dokumentiert werden (Kat.IV)", also eine Empfehlung der Kategorie IV. Aussagen der sogenannten Kategorie IV beziehen sich auf "Anforderungen, Maßnahmen und Verfahrensweisen, die durch allgemein geltende Rechtsvorschriften zu beachten sind." So die Klassifikation nach KRINKO.

Dokumentationspflicht "Anbruch" für Handdesinfektionsmittel (HDM):

Diese Dokumentationspflicht ist eindeutig und wird in Kapitel 7 näher ausgeführt, z.B. ob das Anbruch- oder das Ablaufdatum heranzuziehen ist. Dort heißt es: "Das Anbruch- oder das Ablaufdatum muss auf dem Desinfektionsmittelbehältnis (327) oder separat dokumentiert sein." (Anmerkung der Redaktion: "327" ist ein Quellverweis). Beides geht also, auch wenn eigentlich nur eine Kombination beider Angaben wirklich aussagekräftig wäre.

Am effektivsten ist die direkte Information auf dem Gebinde selber. Bei hohem Verbrauch an einer Stelle kann alternativ der Nachweis auch über eine separat zu erstellende Verbrauchsstatistik erfolgen. Der entscheidende Punkt ist, dass die Einhaltung der Verbrauchsfrist nachzuweisen ist. Zur Qualitätssicherung der Händehygiene gehören gemäß KRINKO (Kap. 8) Aufklärung, Training, regelmäßige Schulungen, SOP's und gezielte Kontrollmaßnahmen zur Einhaltung der Vorgaben.

Kennzeichnung gilt auch für Kitteltaschenflaschen:

Grundsätzlich gilt, dass eine Kennzeichnung des Anbruch- oder Aufbrauchdatums auch manuell mit Stift erfolgen kann. Hier ist jedoch zu beachten, dass alkoholbasierte Desinfektionsmittel manchen handschriftlichen Eintrag auflösen. Bei Permanentmarkern oder stark lösemittelhaltigen Stiften ist die  chemische Zusammensetzung der Tinte zu bedenken. Bezüglich der Erkennbarkeit ist die KRINKO sehr deutlich, z.B. in Kapitel 3.3: "Benutzer von Kitteltaschenflaschen müssen darauf achten, dass die Flaschen sauber, ggf. mit Anbruchdatum beschriftet und das Etikett lesbar ist."

Für Handwaschpräparate nicht gefordert - aber empfohlen:

Für Handwaschmittel ist eine solche Anbruchdokumentation übrigens nicht gefordert. Sie wird aber empfohlen, wenn entsprechende Herstellerangaben zur maximalen Verbrauchszeit nach Anbruch vorliegen. Die KRINKO leitet diese Empfehlung ab "aus der höheren Kontaminationsanfälligkeit von Handwaschpräparatespendern im Vergleich zu Desinfektionsmittelspendern."

Übrigens wird das Thema Händehygiene und die damit verbundenen Dokumentationspflichten zunehmend seitens der Gesundheitsämter im Rahmen ihrer regelmäßigen Kontrollen aufgegrriffen, wie aus Anwenderkreisen zu hören ist.

Anbruchkennzeichnung mit selbstklebenden Anbruchplaketten "Classic" rund

Besonders einfach ist die Dokumentationspflicht mit selbstklebenden Anbruchplaketten aus der Serie "Classic" erfüllt. Die runden Plaketten aus weißer Folie sind speziell für die Beklebung flexibler Flaschen konzipiert worden. Für die unterschiedlichen Anforderungen und zu beklebenden Gebinde stehen sie in 4 verschiedenen Größen zur Verfügung.

  • 20 mm
  • 25 mm
  • 28 mm
  • 33 mm

Sie sind in verschiedenen Farbstandards erhältlich: rot, grün und dunkelblau. Weitere Farben sind auf Wunsch möglich. Je nach Größe haben sie genug Platz, um zusätzlich den Anbruchtag festzuhalten. Mit den Anbruchplaketten der Serie "Classic" erfüllen Nutzer ihre Dokumentationspflicht nach KRINKO.

Anbruchplaketten mit Nennung Aufbrauchzeitraum

Die KRINKO-Empfehlung fordert die Kennzeichnung von Anbruch- oder Aufbrauchzeitraum. In der Praxis wird meist der Anbruchzeitpunkt dokumentiert. Wer aber weiß immer genau, welche Aufbrauchzeit für ein angebrochenes Gebinde gilt? Diese Information sollte deutlich aus der Anbruchplakette selber hervor gehen.

Hier empfehlen wir die Anbruchplaketten mit Nennung des Anbruchzeitpunktes UND des Verbrauchzeitraums. Hier gibt es keine Interpretationsspielräume. Unkenntnis der jeweils spezifischen Herstellervorgabe spielt keine Rolle. Die Informationslage ist eindeutig. Auch gegenüber dem Patienten ist das ein Zuwachs an Transparenz und Vertrauensbildung.

Noch eindeutiger sind die Anbruchplaketten mit Zeitring...

Anbruchplaketten mit Zeitring

Das Besondere an den Plaketten mit Zeitring ist, dass sie ganz variabel und grafisch über Anbruch- und Aufbrauchzeitpunkt informieren. Jede Plakette der Serie "Zeitring" im Format 25 mm ist von einem herauslösbaren Ring umgeben. Dieser wird entnommen und auf die Flasche geklebt. Die Aufklebeorientierung ist dabei völlig egal. Sinnvollerweise steht der Anbruchpfeil oben. Danach wird die eigentliche Anbruchplakette entnommen und so gedreht, dass der aktuelle Anbruchmonat auf den Anbruchpfeil zeigt. Fertig. Der sich daraus ergebende Aufbrauchmonat lässt sich nun kinderleicht ablesen.

Die Informationslage ist absolut eindeutig und lässt in punkto Zuverlässigkeit und Transparenz nichts zu wünschen übrig. Das ist auch mit Blick auf Patienten und deren Angehörige gewünscht: Anbruchplaketten mit Zeitring signalisieren, dass hier ein Prozess unter Kontrolle genommen wurde und seine Einhaltung auch von Nicht-Fachleuten leicht überprüft werden kann. Anbruchplaketten gibt es mit Zeitring für z.B. 3-, 6- oder 12-Monatszeiträume.

Tue Gutes und rede darüber ...

Für viele Kliniken ist die Wirkung ihrer Außendarstellung besonders wichtig. Gerade zum Thema Patientensicherheit ist man bemüht, die getroffenen Maßnahmen und etablierten Verfahren nach außen erkennbar darzustellen. Anbruchplaketten mit dem Unternehmenslogo dokumentieren in besonderer Weise und für Patienten und Angehörige sehr sichtbar, welchen Stellenwert man dem Kampf gegen Krankenhauskeime beimisst. Die Anbruchplaketten der Serie "Classic" in den Formaten 28 und 33 mm verfügen über genug Platz für den Aufdruck eines Hauslogos bis zu 2 Farben inkl. Plakettenfarbe. Besonders wirtschaftlich ist die Darstellung 1-farbig in der Grundplakettenfarbe. Die flächendeckende Anbruchdokumentation und natürlich Einhaltung maximaler Verbrauchsfristen fördern das Vertrauen der Patienten in die vor Ort getroffenen Maßnahmen.

Artikelübersicht der Diagramm Halbach Anbruchplaketten

Die Diagramm Halbach Anbruchplaketten sind konfektioniert auf handlichen Kleinrollen à 1.000 Etiketten. Sie sind entweder lagermäßig verfügbar oder innerhalb kurzer Zeit lieferbar. Hier geht es zur Artikelübersicht mit Abbildung aller einzelnen Sorten ...

Sie finden hier die Bereiche

  • Anbruchplakette "Classic" rund
  • Anbruchplakette "Zeitring"
  • Anbruchetiketten aus Papier

Papierausführungen kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo die Etiketten nicht in Kontakt mit Flüssigkeiten kommen.

Wenn Sie Ihre Wunschsorte, egal ob aus Folie oder Papier, wider Erwarten hier nicht finden sollten, sprechen Sie uns bitte an. Unser Fertigungskonzept kann sehr flexibel auf Ihre individuellen Wünsche reagieren, schnell und unkompliziert.

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