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Der Digitale Stift:

Im Digitalen Stift findet sich alles, ein Technikherz begehrt: Eine Kamera, ein Akku, ein Prozesser, eine Uhr, eine USB- und eine Bluetoothschnittstelle, und natürlich eine Tintenmine. Denn es ist ein Schreibstift. Sobald die Kappe abgenommen wird, schaltet er sich an. Sobald er auf einem Formular mit Anoto Punkteraster aufgesetzt wird, schaltet ein Drucksensor die Kamera an. Während des Schreibens wird über die Kamera eine Fülle von Bildern erzeugt. Die Kamera sieht dabei nur das Punktemuster im Formularhintergrund, das dem Stift die erforderlichen Koordinateninformationen gibt. Jeder Eintrag wird sofort mit einem Zeitstempel versehen. Die Daten werden im Stift gespeichert und übertragen, sobald der Stift in eine USB-Dockingstation gesteckt wird. Dann wird er gleichzeitig auch wieder mit Energie versorgt.

Trotz seines technischen Innenlebens ist das besondere für den Nutzer, dass der Digitale Stift im Gebrauch so vollkommen untechnisch ist. Das macht den Charme dieser Technologie aus. 

Das Digitale Papier:

Im Formularhintergrund, für das menschliche Auge nahezu unsichtbar, wird ein feines Punkteraster aufgedruckt. Tatsächlich ist dieses Punktemuster ein riesiger flächiger Code, der an jeder Stelle des Formulares unterschiedlich ist. Jedes Formularblatt hat bei Verwendung eines sogenannten unique Pattern ein eigenes Punktemuster und somit quais eine eigene elektronische Adresse. Sobald ein Digitalstift auch nur einen Punkt auf ein solches Blatt macht, wissen wir bereits das Folgende: Welche Stift-ID hat wann um wieviel Uhr auf welchem Formular, auf welchem Blatt an welche Stelle welche Strichzüge gemacht. Dieses Punktemuster besteht aus 436 unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten und entspricht in seiner verfügbaren Fläche der Fläche von Europa und Asien zusammen. Aus dieser gigantischen Fläche reservieren wir für eine konkrete Formularanwendung die benögte Menge an Punktemusterfläche, so dass sich das Punktemuster nicht wiederholen kann.

Die dotforms Software:

Zur Übertragung der Stiftdaten, zum Auslesen der Handschrift und zur Anzeige der ermittelten Ergebnisse (Verifikation) wird etwas Software benötigt. Es handelt sich um Standardkomponenten, die in aller Regel keine Anpassung erfahren müssen an eine Anwendung. So wird zur Datenübertragung von Stift auf den Rechner der docking-director als Stifttreiber benötigt. Sollen die Daten via Bluetooth über ein Mobiltelefon oder vom Rechner auf einen zentralen Rechner im Internet übertragen werden, wird dazu ein dotforms router installiert. Ansonsten können die Daten direkt lokal oder im internen Netzwerk verarbeitet und der Handschrifterkennung zugeführt werden. Handschrifterkennung und die Darstellung der Erkennungsergebnisse erfolgen im dotforms Verifier. Hier sieht man sofort mögliche Fehllesungen und kann durch Vokabulare und Plausibilitätsregeln unterstütz die Verifikation der Daten ergnonomisch und schnell durchführen. Die Daten werden im Wunschformat an den Wunschort im Netzwerk exportiert als JPG, TIFF oder PDF für die Grafik des beschriebenen Formulares, oder als CSV bzw. XML für die ASCII-Werte der erkannten und ausgelesenen Formularfelder. Individuelle Anpassungen sind in an den Standardkomponenten in aller Regel nicht erforderlich, so dass eine Anwendung klein anfangen und mit dem Bedarf wachsen kann.

Zugang zu neuen Datenqualitäten mit dotforms

Der Digitale Stift ist ein grafisches Werkzeug. Daher verwundert es nicht, dass mit der Digitalen Stift- und Papiertechnologie in hervorragender Weise Daten und Informationen auch aus Zeichnungen, Markierungen und Grafiken ausgelesen werden können. Ein Beispiel stellt die Schmerzskala dar, auf der ein grafischer Wert (Strich auf einer Skala) sofort und präzise in einen digitalen Wert umgewandelt werden kann. Auch die Verlaufsauslesung unter Verwendung von grafischen Symbolen zeigt die Machtfülle dieses Werkzeuges. Selbst die Entstehung eines Schriftzuges oder eines Eintrages kann im Zeitablauf dargestellt werden. Damit lassen sich Erkenntnisse gewinnen hinsichtlich des Aufüllverhaltens in einem Formular zur Verbesserung des Layouts, hinsichtlich der Linienführung zur Tremormessung in der geriatrischen Forschung, oder zur Bewertung von neurologischen Tests mittels vom Patienten angefertigten Zeichnungen.

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