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DIVI führt 2D-Datamatrix Codestandard DSEC ein:

2D-Datamatrixcode zur technischen Medikationsunterstützung:

Ein wesentliches Anliegen der DIVI Kommission für die Zukunft ist eine möglichst durchgängig technisch abgesicherte Medikamentengabe. Ein großer Schritt in diese Richtung ist die Einführung eines Barcode-Standards zur Kennzeichnung des Wirkstoffs, der jeweiligen Konzentration und Einheit auf den Spritzenaufklebern. 

Möglich ist dies in Form eines 2D-Datamatrixcodes, wie er schon vielfach Anwendung im Gesundheitswesen findet. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine einheitliche Wirkstoff-Codierung auf den Klebeetiketten. Diese gibt es in einer von der DIVI verabschiedeten und fortentwickelten Form Der DSEC (DIVI SpritzenEtikettenCode). Er codiert die wesentlichen Informationen als 10-stelligen alphanumerischen 2D-Datamatrixcode nach folgender Systematik: ~ab12,345C

Die Tilde weist auf den DSEC-Code hin und dient dazu, bei einigen Spritzenpumpen den Code klar als DSEC von anderen Nummern zu unterscheiden. Es folgt ein Code aus 2 Buchstaben, der den jeweiligen Wirkstoff widerspiegelt. Mit der 5-stelligen Ziffer mit einer  zusätzlichen Kommastelle können Konzentrationen von "0,0001" bis "99999," dargestellt werden. Der letzte Buchstabe gibt die Einheit für die Konzentration an.

Auch an die Zukunft ist gedacht: Die DIVI sorgt für eine Fortschreibung der Codeliste bei Aufnahme neuer Wirkstoffe. In dieser Liste sind die Wirkstoffe, die gängigen Einheiten und eine Systematik zur Codierung der Konzentration als Standard vordefiniert. Die Angabe der Konzentration erfolgt dabei immer "pro ml". Es wird der Wirkstoff oder Freiname codiert, ausdrücklich nicht ein Handelsname. Aus diesem Grund tragen Spritzenaufkleber mit unterschiedlichen Handelsnamen aber dem gleichen Wirkstoff folgerichtig auch den gleichen Code.

Mit Hilfe des modernen 2D-Code-Verfahrens lässt sich das Sicherheitsnetz rund um die Medikationssicherheit weiter ausbauen. Einige Spritzenpumpen können den Code auslesen und den Inhalt der Spritze auf dem Display anzeigen. Zur besseren Lesbarkeit kann der Code bei größeren Spritzenpumpenetiketten mehrfach dargestellt werden. Die maßgeblichen  Gerätehersteller haben der vorgestellten Barcodesystematik zugestimmt.

Spritzenetiketten mit Weißraum für DSAC Code (Foto: Diagramm Halbach)

Code für Spritzenpumpen und Spritzenetiketten:

Neben den Spritzenpumpenetiketten erhalten auch die kleineren Spritzenaufkleber einen Barcode. Um die Lesbarkeit auch bei vollflächig farbigen Etiketten sicherzustellen, erhalten derartige Spritzenaufkleber einen zusätzlichen Weißraum. Er ist so dimensioniert, dass der 2D-Code inklusive der technisch bedingten Ruhezone gut lesbar wird. Die kleinen Spritzenaufkleber werden zu diesem Zweck etwas verlängert. Das Format der Spritzenpumpenaufkleber bleibt unverändert. Der Platz wurde durch kleine Änderungen im Layout (Anordnung der Trägerlösungen) geschaffen.

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In Kombination mit einem barcodierten Patientenarmband ergeben sich nun ganz neue Möglichkeiten: Durch Einscannen von Patientenarmband und Wirkstoff-Code kann die Verabreichung VOR der Gabe technisch geprüft und automatisch dokumentiert werden. Damit schließt sich ein wichtiger Kreis der Identifikation im klinischen Prozess.

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