Produkte für Patientensicherheit

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Ordnung am OP-Tisch mit dem "Checkmed" Spritzentablett

Jeder Griff muss sitzen

Medikationssicherheit ist auch im OP relevant. Trotz größter Sorgfalt kann es auch hier zu Medikationsfehlern kommen. Die Mitarbeitenden agieren nicht selten unter Zeitdruck ín einem ständigen Wechsel von standardisierten Routinetätigkeiten und herausfordernden Situationsbewältigungen. Der Arbeitsalltag im OP ist geprägt von Ablenkungen und manchmal subotimalen Lichtverhältnissen.

Das hat Auswirkungen. Und dennoch muss der Griff zur aufgezogenen Spritze routiniert und sicher erfolgen. Die standardisierte Spritzenkennzeichnung hilft da sehr. Liegt die vorbereitete Spritze noch an der vorgesehenen Stelle, oder ist sie verrutscht? Sieht man auf einen Blick, ob alle notwendigen Medikationen vorhanden sind? Lässt sich auf einen Blick nochmals die Richtigkeit des Wirkstoffes prüfen?

Sicherheit-by-Design: Überblick und Ordnung

Genau hier setzt das Spritzentablett "Checkmed" an. Mit 5 vorbereiteten Mulden und Vertiefungen in Spritzenform ist sichergestellt, dass keine Spritze wegrollt oder verrutscht. Alles ist an seinem Platz. Mit einem Blick ist erfasst, ob etwas fehlt oder nicht.

Passend zu den Spritzenmulden gibt es je eine zugehörige Mulde für die Ampulle, aus der der Wirkstoff bezogen wurde. So ist immer noch der Abgleich zwischen Ampulle und Spritze mit ihrer jeweiligen Wirkstoffangabe möglich. Damit wird auch die nachträgliche Kontrolle schnell und einfach möglich, idealerweise ohne nochmals alle Teile in die Hand zu nehmen.

Das Tablett ist aus Paperfoam, einem Substrat vornehmlich aus Stärke und Zellulosefasern. Es ist federleicht, absolut staubfrei und natürlich zu 100% biologisch abbaubar.

Hier geht es zur Artikelbeschreibung ...

Durchdacht bis ins Detail

Das Spritzentablett zeigt seine Stärken im Detail. Die vorbereiteten Spritzen- und Ampullenmulden weisen unterschiedliche Größen auf, um auch den kleinen Spritzen festen Halt zu geben. Der Kolbengriff aller Spritzen liegt immer auf gleicher Höhe, der Spritzenkolben ragt frei heraus und ist gleich greifbar.

Eine tiefer gezogene Fläche ist vorbereitet zur Aufnahme eines Patientenlabels zur Identifikation / Dokumenation. Damit kann ohne viel Aufwand nochmals ein Cross-Check zum Patientenarmband erfolgen. Seitlich am Tablettrand sind 2 mit "1" bzw. "2" gekennzeichnete rundliche Erhebungen angebracht. Ihr Sinn: Wurden die Wirkstoffe vorbereitet und die Spritzen gestellt, wird die erste Überprüfung für alle sichtbar durch Eindrücken der Erhebung mit der Ziffer "1" dokumentiert. Erfolgt eine zweite Überprüfung z.B. im Rahmen eines Vieraugenprinzips, wird die Erhebung mit der Ziffer "2" eingedrückt. Alles transparent und schnell erfassbar.

 

Auswirkungen auf die Patientensicherheit

Die  Stiftung Patientenensicherheit Schweiz hat im Rahmen eines Paper-of-the-Month auf eine interessante Studie in diesem Zusammenhang hingewiesen. Es ging um die Auswirkungen auf die Patientensicherheit unter Nutzung eines neu designten Spritzentabletts in der Anästhesie. Es handelt sich zwar im Design um eine von der hier vorgestellten Ausführung "Checkmed" abweichende Variante. Aber auch dieses Spritzentablett arbeitete mit Vertiefungen und eingelassenen Zellen zur Aufnahme aufgezogener Spritzen. Es verfügte darüber hinaus über farbig markierte Vertiefungen. Aus der Zeilsetzung dieser Tablettentwicklung: ""Das Tablett soll als "kognitive Hilfe" insbesondere das sichere und schnelle Erkennen von Spritzen erleichtern, durch leere Felder das Fehlen wichtiger Medikamente anzeigen, durch die Vertiefungen das unbeabsichtigte Verrutschen vermeiden und die kognitive Belastung reduzieren. Es sollte universell und ohne großen Trainingsaufwand einsetzbar sein." All dies trifft auch auf das Spritzentablett "Checkmed" zu.

Im Rahmen einer Simulationsstudie und einer Langzeitbefragung von Anästhesisten wurde der Effekt der Nutzung eines solchen Tabletts untersucht (Grigg EB, Martin LD, Ross JF et al: Assessing the impact of the Anesthesia Medication Template on Medication Errors During Anesthesia: A Prospective Study.) Dabei wurden die positiven Effekte der Nutzung des Tabletts festgestellt. Die Simulationsstudie zeigte eine erhebliche Reduktion von Medikations- und Dosierungsfehlern. Ein Auszug aus dem Paper-of-the-Month (68): "Unter den Fehlern, die die Patienten erreicht hatten, nahmen vor allem die Verwechslungs-, Berechnungs- und Zubereitungsfehler ab. Verordnungs- und Kommunikationsfehler reduzierten sich nicht". Im Ergebnis hebt man hervor, wie eine einfache Designmaßnahme und Prozessgestaltung einen positiven Einfluss auf die Förderung der Patientensicherheit nimmt. Natürlich ist die Studie mit ihren Ergebnissen nicht 1:1 auf das Spritzentablett "Checkmed" übertragbar, weil nicht diese Variante Gegenstand der Studie war. Sie lässt aber vermuten, dass die hier beobachteten positiven Effekte mit "Checkmed" ebenfalls möglich sind, da es viele Vergleichbarkeiten gibt.

Aus Copyrightgründen dürfen wir den Volltext nicht veröffentlichen.  Hier finden Sie den Link zum Abstract ...

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